Und so begann es.

Das zweite Deutschland
Nach der Gründung der DDR nutzte die SVK das Waldhaus bis in die Mitte der 1950er Jahre als Kurheim – bis man feststellte, dass das Klima in der Hainleite für Asthmatiker und Menschen mit Atemwegserkrankungen nicht geeignet war. Das Waldhaus ging im Folgenden an den FDGB und beherbergte fortan Urlaubsgäste. Dies änderte sich auch nicht, als die Deutsche Reichsbahn das Anwesen übernahm. Im Sommer verbrachten Kinder ihre Ferien im Waldhaus, Urlauber genossen die Natur und Reichsbahn-Mitarbeiter absolvierten Weiterbildungen in Straußberg.

In den 1980er Jahren wollte der VEB Thüringer Polstermöbel Erfurt das inzwischen heruntergekommene Waldhaus wieder herrichten und zum Ferienheim ausbauen. In dieser Zeit übernahm auch die Familie Dietzel die Leitung des Hauses.

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